KMG Klinikum Güstrow

Zentrale Notaufnahme (ZNA):
hier
Apothekendienst:
0800 - 0022833
Ärztlicher Bereitschaftsdienst:
116 117
Feuerwehr/ Polizei:
112/ 110
Telefonseelsorge:
0800 1110111

KMG Klinikum Güstrow

Friedrich-Trendelenburg-Allee 1
.
18273 Güstrow
.
Telefon:
+49 3843 - 3 40
Telefax:
+49 3843 - 34 33 60
Google Maps Route:
hier

Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie

Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie am KMG Klinikum Güstrow verfügt über 80 Betten zur Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen des Herzens, der Gefäße und der Lunge. Hierfür steht ein hochqualifiziertes Team sowie modernste Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Die Klinik bietet rund um die Uhr einen Bereitschaftsdienst für kardiologische Notfälle. Dies ermöglicht eine leitliniengerechte Versorgung akuter Krankheitsbilder des Herzens wie dem Herzinfarkt sowie lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen. Ausdruck des hohen Qualitätsstandards unserer Klinik ist die Zertifizierung als Chest Pain Unit durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung.

Als erstes Zentrum in Europa setzen wir seit April 2026 einen neuen Ultraschallkatheter ein, der die bisher beste Auflösung bietet. Durch eine vereinfachte Führung durch die Gefäße ist mit ihm ein besonders präzises Arbeiten möglich.

Invasive Verfahren

  • Koronarangiografie
  • Intrakoronare Druckmessung (FFR)
  • Intrakoronarer Ultraschall (IVUS)
  • Rechtsherzkatheter
  • Perkutane Koronarinterventionen (Ballondilatationen, Stentimplantationen, Rotablation), orbitale Atherektomie als neues Verfahren – weitere Informationen hierzu finden Sie weiter unten auf dieser Seite)
  • Implantation von Verschlusssystemen der Vorhofscheidewand (PFO-/ASD-Occluder)
  • Implantation von Vorhofohr-Verschlusssystemen (LAA-Occluder)
  • Implantation von Ereignisrekordern
  • Implantation von Herzschrittmacher-, Resynchronisations- (CRT) und Kardioverter/Defibrillator- (ICD) Aggregaten
  • Endomyokardbiopsie (EMB)
  • Perikardpunktion

Nicht-invasive Verfahren

  • 12-Kanal EKG, Langzeit-EKG
  • 24h-Blutdruckmonitoring
  • Transthorakale und transoesophageale Echokardiografie
  • Belastungsuntersuchung (Stressechokardiographie, Ergometrie, Spiroergometrie)
  • Cardio-MRT
  • Elektrische Kardioversion
  • Abfrage und Nachsorge von Herzschrittmacher-, ICD- und CRT-Aggregaten

Im November 2013 wurde an unserer Klinik für Kardiologie, Angiologie und Pneumologie erstmals eine Chest Pain Unit durch die Gesellschaft für Kardiologie und Herz-Kreislaufforschung (DGK) zertifiziert. Zur nachhaltigen Qualitätssicherung überprüft die DGK in regelmäßigen Abständen, ob die hohen personellen, ausstattungstechnischen und räumlichen Voraussetzungen nach wie vor erfüllt sind, an die die Zertifizierung gebunden ist.

Für Patientinnen und Patienten bedeutet das, dass potenziell lebensbedrohliche unklare Brustschmerzen in kürzester Zeit kompetent abgeklärt und im Bedarfsfall behandelt werden können. Wird eine bedeutsame Herzerkrankung  - zum Beispiel ein drohender oder eingetretener Herzinfarkt - als Ursache festgestellt, kann die Behandlung unmittelbar und zu jeder Zeit in unseren Herzkatheter-Laboren der neuesten Generation durchgeführt werden. Wenn für den Brustschmerz andere Ursachen festgestellt werden, führen wir die Patientin oder den Patienten von hier aus einer fachgerechten Versorgung zu. Die Organisationsmodelle einer CPU führen zu einer wissenschaftlich belegten signifikanten Reduktion der Herzinfarktsterblichkeit.

Erkrankungen und Funktionsstörungen der Lungen können in unserer Klinik untersucht und entweder medikamentös oder in erforderlichem Falle mit Hilfsmitteln versorgt werden.

  • Lungenfunktions- und Leistungsdiagnostik
  • Sonografieverfahren
  • Endoskopiemethoden
  • Allergologische Diagnostik
  • Schlafapnoe-Screening

Erkrankungen anderer Gefäßregionen (Arme, Beine, Bauch und Hals) können mit modernen Verfahren untersucht und medikamentös oder mit Katheterverfahren behandelt werden.

  • Invasives und nicht-invasives Monitoring
  • Invasive und nicht-invasive Beatmungsformen
  • Weaning
  • Temporäre mechanische Kreislaufunterstützung
  • Nierenersatzverfahren
  • Alle Punktions- und Drainagetechniken
  • Dilatations-Tracheostomien
  • Alle sonografischen und endoskopischen Verfahren
  • Passagere Herzschrittmachertherapien
  • Kardioversionen

Sprechstunde in Vorbereitung auf eine stationäre kardiologische Untersuchung
Terminvereinbarung unter 0 38 43 - 34 25 40

Schrittmacher und ICD-Nachsorge
Terminvereinbarung unter 0 38 43 - 34 19 50 

Bei Patient*innen mit verengten Koronararterien, also verengten Herzkranzgefäßen, werden die Verengungen mittels Stentimplantation oder Ballondilatation geweitet. Es gibt Patient*innen, bei denen die Gefäße jedoch durch Verkalkung so stark verengt sind, dass dies nicht ohne Vorbehandlung möglich ist.

Als erstes Klinikum in Mecklenburg-Vorpommern setzten wir das relativ junge Verfahren der orbitalen Atherektomie bei stark verkalkten Herzkranzgefäßen ein. Mit diesem Verfahren lassen sich äußerst präzise Behandlungsergebnisses erzielen.

Für die Region ist die Einführung der Methode ein bedeutender Fortschritt bei der Behandlung stark verkalkter Herzkranzgefäße. Wir bauen damit unsere Möglichkeiten bei komplexen kathetergestützten Eingriffen zur Erweiterung verengter Herzkranzgefäße, sogenannter PCI-Eingriffe, maßgeblich aus.

Was bedeutet „orbitale Atherektomie“?

Bei der orbitalen Atherektomie kreist eine diamantbeschichtete Krone um die Gefäßachse und erzeugt durch diese orbitale Bewegung Zentrifugalkräfte, die die Ablagerungen abtragen. Dabei ist die Bewegung des Instruments nicht nur vorwärts, sondern sowohl vor- als auch rückwärts möglich.

Was sind die Vorteile der „orbitalen Atherektomie“?

Die Methode eröffnet neue Therapiemöglichkeiten auch bei schwierigen Fällen. Neben der Vorbereitung auf Stent oder Ballon kann sie auch eingesetzt werden, um Bypass-Operationen vorzubeugen, bei der verengte oder geschlossene Gefäße nicht mehr ertüchtigt, sondern mit einem Umgehungskreislauf überbrückt werden.

Bitte akzeptieren Sie Marketing-Cookies um dieses Video zu sehen.

Ihre Ansprechpartner*innen

Dr. med. Krzysztof Pujdak

Chefarzt

Dr. med. univ. Árpád Dávid

Oberarzt

René Brinckmann

Oberarzt

Dr. med. Tobias Rabas

Oberarzt

Sair Alshab

Oberarzt

Dr. med. Kirsten Rotter

Oberärztin

Salah-Aldin Chikh-Mohamed

Oberarzt

Dana Fritz

Sekretariat