Für den Notfall im Einsatz: Ihr Regionales Traumazentrum

Jährlich gibt es in Deutschland ca. 33.000 bis 35.000 schwerverletzte Patienten. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) startete mit dem Weißbuch Schwerverletztenversorgung und dem Projekt TraumaNetzwerk DGU® eine bisher weltweit einzigartige Qualitätsinitiative. Anlass waren die im Jahr 2006 bekanntgewordenen Engpässe sowie Qualitätsunterschiede in der Versorgung Schwerverletzter.

Die Klinik für Orthopädie / Unfallchirurgie des KMG Klinikums Luckenwalde ist eines der fünf regionalen Traumazentren im Traumanetzwerk Brandenburg Südost. Die weiteren Traumzentren sind das Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH, HELIOS Klinikum Bad Saarow, Städtische Krankenhaus Eisenhüttenstadt GmbH und Naemi-Wilke-Stift Guben. Am 12. Juni 2013 erfolgte die erfolgreiche Reauditierung durch die Firma DIOCert.

Alle Kliniken des Traumanetzwerkes Brandenburg Süd-Ost unterliegen speziellen Vorrausetzungen. Bestimmte Ausstattungsmerkmale,  wie bespielsweise ein eigener Schockraum, CT, Not-OP, Intensivstation und ein Hubschrauberlandeplatz, werden vorrausgesetzt. Die Traumazentren garantieren die Aufnahme von Schwerverletzten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Zwischen den Kliniken im regionalen Traumanetzwerk besteht eine enge organisatorische und fachliche Kooperation (Regelung der Zu- und Rückverlegung der Patient*innen, gemeinsame Qualitätszirkel, definierte Kommunikation mit Rettungsdiensten und teilnehmenden Kliniken). Die Kliniken erfüllen die hohen Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Eine Weiterqualifizierung der Ärzt*innen und des Pflegepersonals erfolgt durch gezielte Fort- und Weiterbildungsprogramme, Austauschprogramme oder durch Hospitationen. Die Zuweisung der Schwerverletzten erfolgt nach definierten Kriterien. Nach Rettung und Erstversorgung sollten die Patient*innen innerhalb von rund 30 Minuten in einem für ihr Verletzungsmuster geeigneten Traumazentrum eintreffen (z. B. Schwerbrandverletzten-, Rückenmarksverletzten- und Replantationszentrum). Hinsichtlich der Vorhaltung von spezifischen fachlichen Kompetenzen stimmen sich die Traumazentren nach medizinischen Notwendigkeiten und Entwicklungen im Netzwerk ab. Eine schnelle, professionelle und auf hohem fachlichem Niveau basierende Versorgung der Schwer- und Schwerstverletzten kann somit auch durch die Klinik für Orthopädie / Unfallchirurgie garantiert werden.

Des Weiteren ist das KMG Klinikum Luckenwalde im KnorpelRegister der Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie registriert. Das KnorpelRegister ist eine Initiative der AG Klinische Gewebegeneration der DGOU, das mit dem Ziel der wissenschaftlichen und multizentrischen Erhebung wissenschaftlicher Daten von Patient*innen mit operativ behandelten Knorpelschäden eingeführt wurde.

Ihre Ansprechpartner*innen

Thomas Kaschewsky KMG Klinikum Luckenwalde

Thomas Kaschewsky

Ärztliche Leitung

Astrid Hohn KMG Klinikum Luckenwalde

Astrid Hohn

Sekretariat