Das Krankenhaus wird nicht verkleinert, jedoch machen personelle Veränderungen und Kündigungen, veränderte gesundheitliche Rahmenbedingungen und ein vor allem durch die älter werdende Bevölkerung veränderter Versorgungsbedarf der Patient*innen eine Umstrukturierung und eine strategische Neuausrichtung am KMG Klinikum Sömmerda notwendig. Wir stellen dadurch sicher, dass wir auch in Zukunft ein leistungsstarker und für die Region relevanter Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen sein werden, der seinen Patient*innen eine hohe Behandlungsqualität und Patientensicherheit bietet.
ERLÄUTERUNG ZUR STRATEGISCHEN NEUAUSRICHTUNG
Im Rahmen gesetzlich geforderter Schwerpunkt- und Zentrenbildung werden wir uns noch intensiver auf unsere Kernkompetenzen und Stärken fokussieren. Wir stellen einen zunehmenden Versorgungsbedarf im Bereich der Inneren Medizin fest, der im Zusammenhang mit der älter werdenden Bevölkerung steht. Dies bedeutet komplexere Krankheitsbilder auf diesem Gebiet. Auch in der Chirurgie und der Wirbelsäulenchirurgie sehen wir einen ständig steigenden Bedarf, den wir gerne erfüllen wollen und werden.
CHEMOTHERAPIE
Die Versorgung unserer ambulanten Chemotherapie-Patientinnen wird ab dem 1. April 2026 von Dr. Steffi Busch in Kooperation mit dem KMG Medizinischen Versorgungszentrum Sömmerda vor Ort in Sömmerda übernommen werden, wo wir unsere Patientinnen gut aufgehoben wissen.
Das ist die Adresse:
Kölledaer Straße 3
99610 Sömmerda
Dr. Busch war bisher als Kooperationspartnerin des Brustkrebszentrum Sömmerda tätig und auch bereits Mitglied des Tumorboards. Das Dr. Busch MVZ ist mit der Klinik für Frauenheilkunde des St. Georg Klinikums Eisenach durch die Deutsche Krebsgesellschaft als Brustkrebszentrum zertifiziert.
STATIONÄRE BEHANDLUNG
Für onkologische Erkrankungen stehen im stationären Bereich unter anderem das Helios Klinikum Erfurt, das Hufeland Klinikum Bad Langensalza, das St. Georg Klinikum Eisenach, das SRH Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda, die Helios Klinik Sangerhausen und das Universitätsklinikum Jena in der Region zur Verfügung.
Ja. Die diagnostische Versorgung in der MVZ Praxis für Radiologie, die sich im KMG Klinikum Sömmerda befindet, bleibt gesichert. Mammografie und Mammasonografie für Brustkrebspatient*innen werden weiterhin angeboten – in Kooperation mit dem MVZ Dr. Busch. Ergänzend stehen moderne bildgebende Verfahren wie MRT, CT, Ultraschall und Röntgen zur Verfügung, um eine präzise Diagnostik und Verlaufskontrolle zu gewährleisten.
Ja. Die strahlentherapeutische Versorgung in Sömmerda bleibt erhalten. Die Angebote der Strahlenpraxis von Dr. Katharina Schirm und Maria Franke (Karl-Marx-Str. 1a, Sömmerda) werden fortgeführt. Dazu gehört eine moderne und hochpräzise Strahlentherapie, insbesondere für die adjuvante und kurative Behandlung von Brustkrebs nach einer Operation.
Ja. Die ambulante Physiotherapie am KMG Klinikum Sömmerda bleibt eine wichtige Anlaufstelle. Das wissenschaftlich fundierte Trainingsprogramm zur Behandlung des Fatigue-Syndroms wird weiterhin angeboten. Patient*innen erhalten individuelle Trainingspläne, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit gezielt zu verbessern und ihr Wohlbefinden zu steigern.