Mit Muaaz Al Nabsha gewinnt das Klinikum einen Facharzt für Neurochirurgie mit besonderer Expertise in der Wirbelsäulenchirurgie und Neurotraumatologie. Die enge Zusammenarbeit von Neurochirurgie und Orthopädie stärkt die spezialisierte Versorgung von Patient*innen in der Region.
Sömmerda. Das KMG Klinikum Sömmerda verstärkt seine medizinische Kompetenz in der Wirbelsäulenchirurgie. Seit Montag, dem 7. September 2026, hat mit Muaaz Al Nabsha ein erfahrener Facharzt für Neurochirurgie eine Oberarztposition an der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie begonnen. Mit seiner neurochirurgischen Expertise ergänzt er das bestehende Behandlungsspektrum und stärkt die fachübergreifende Versorgung von Patient*innen mit Erkrankungen und Verletzungen der Wirbelsäule.
Muaaz Al Nabsha hat Humanmedizin in Syrien studiert und seine deutsche Approbation 2018 erhalten. Seit 2025 ist er Facharzt für Neurochirurgie. Seine medizinische Laufbahn hat ihn unter anderem an das Asklepios Fachklinikum Stadtroda sowie an die Helios Kliniken in Meiningen und Erfurt geführt. Dort hat er umfassende Erfahrungen in der Neurochirurgie, insbesondere in der Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen, neurotraumatologischen Verletzungen und neuroonkologischen Krankheitsbildern gesammelt. Zuletzt war er am SRH Zentralklinikum Suhl tätig.
Muaaz Al Nabsha freut sich auf seine Tätigkeit am KMG Klinikum Sömmerda: „Es ist mir eine große Freude, meine Tätigkeit am Klinikum Sömmerda aufzunehmen. Gemeinsam mit Chefarzt Dr. Eichhorn und dem gesamten Team möchte ich moderne, interdisziplinäre Behandlungskonzepte weiterentwickeln und die Stärken der Neurochirurgie und Orthopädie zum Vorteil unserer Patientinnen und Patienten vereinen.“
Die Verbindung beider Fachgebiete bietet Vorteile bei der Behandlung komplexer Wirbelsäulenerkrankungen. Während die Orthopädie insbesondere die Stabilität, Funktion und Beweglichkeit der Wirbelsäule betrachtet, konzentriert sich die Neurochirurgie auf die Nervenstrukturen, das Rückenmark und die Behandlung neurologischer Beeinträchtigungen. Bei Erkrankungen wie Bandscheibenvorfällen, Verengungen des Wirbelkanals oder degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule greifen beide Fachrichtungen eng ineinander. Die gemeinsame Beurteilung ermöglicht eine umfassende Diagnostik und individuell abgestimmte Therapieentscheidungen.
Die medizinische Weiterentwicklung des Klinikums geht mit umfangreichen Investitionen in die Infrastruktur einher. Der derzeit entstehende Klinikneubau soll Mitte 2027 fertiggestellt werden. Mit erweiterten Kapazitäten, modernen Räumlichkeiten, zeitgemäßer Gebäudetechnik und verbesserten funktionalen Abläufen schafft das KMG Klinikum Sömmerda wichtige Voraussetzungen für eine zukunftsfähige stationäre Patientenversorgung. Die personelle Verstärkung in der Wirbelsäulenchirurgie ist damit ein weiterer Baustein in der langfristigen Entwicklung des Klinikstandortes.
Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie am KMG Klinikum Sömmerda behandelt Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates. Weitere Informationen sind auf der Klinikwebsite unter kmg-kliniken.de abrufbar.