Vorbereitungen für den Umzug der Kardiologie von Wittstock nach Pritzwalk laufen auf Hochtouren.
Pritzwalk. Am Mittwoch, dem 5. August 2026, wurden 6 Module an das KMG Klinikum Nordbrandenburg Standort Pritzwalk angeliefert und dort an den bestehenden Baukörper angebaut. Die Module bieten zukünftig Raum für zwei Herzkatheterlabore.
In den vergangenen Wochen und Monaten waren die Module in Neresheim / Baden Württemberg angefertigt worden, während in Pritzwalk die Vorbereitungsarbeiten für den Anbau getroffen wurden. So musste die Bauumgebung vorbereitet werden und es musste ein Durchbruch durch eine Außenwand des KMG Klinikums gemacht werden, um die Module an das Haus anschließen zu können.
Christoph Hentschel, Geschäftsführer der Standorte Wittstock und Pritzwalk des KMG Klinikums Nordbrandenburg, freut sich über den erfolgreichen Anbau: „Von dem Moment an, als klar wurde, dass wir die Kardiologie wegen neuer gesetzlicher Vorgaben von Wittstock nach Pritzwalk umziehen müssen, war schnelles Handeln erforderlich. Uns blieb nicht viel Zeit, das Bauvorhaben so umzusetzen, dass der Umzug pünktlich zum erforderlichen Zeitpunkt Ende 2026 erfolgen kann. Unsere Abteilung Baumanagement hat hier Großartiges geleistet und tut dies auch weiterhin. Ich freue mich, dass wir mit dem Modulanbau im Zeitplan liegen.“
Die Module sind zwar die Kernstücke des Umbaus, gleichzeitig müssen aber auch die Kapazität der Intensivstation erweitert und eine IMC-Station als Bindeglied zwischen Intensiv- und Normalstation in Pritzwalk errichtet werden. Zudem müssen Stationen und Funktionsbereiche umfangreich umstrukturiert und erweitert werden.
Christoph Hentschel führt weiter aus: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass unser Krankenhaus für die zukünftige Versorgung der Region nachhaltig aufgestellt wird. Auch wurde bereits Medizintechnik der neuesten Generation für eines der beiden entstehenden Herzkatheterlabore bestellt. Das andere, erst wenige Jahre alte Labor, ziehen wir aus Wittstock um. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir hier für die Menschen in der Region etwas auf die Beine stellen, was die kompetente Versorgung insbesondere von Herzinfarktpatient*innen in der Region sichert und gleichzeitig durch Kooperationsmöglichkeiten unter anderem mit unserer Gefäßchirurgie neue Versorgungsmöglichkeiten schafft. So entsteht für die Menschen in der Prignitz und in Ostprignitz-Ruppin ein Versorgungsangebot, das es bisher in dieser Form nicht gibt. Der Modulanbau ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg dorthin. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich bei den Kolleg*innen vom Baumanagement ebenso für die hervorragende Arbeit zu bedanken wie bei allen Firmen, die am Umbau beteiligt sind. Ebenso möchte ich allen Kolleg*innen und Patient*innen an unserem Pritzwalker Klinikum meinen Dank aussprechen, dass sie die Umbaumaßnahmen geduldig begleiten. Wir freuen uns auf unser neues Krankenhaus.“
Auf der Webseite kmg-kliniken.de findet sich unter „Akutkliniken“ der Menüpunkt „Baufortschritt“. Hier sind alle Baumaßnahmen zur Neuausrichtung des KMG Klinikums Nordbrandenburg dokumentiert.