Gesetzliche Vorgaben machen eine Neustrukturierung des KMG Klinikums Nordbrandenburg notwendig. So müssen die kardiologische und die gastroenterologische Klinik bis Anfang 2027 vom Standort Wittstock an den Standort Pritzwalk verlegt werden, die geriatrische Klinik von Pritzwalk nach Kyritz. Durch diese Neustrukturierung kann das komplette Angebot in der Region gehalten werden. Gleichzeitig wird das Leistungsspektrum durch neue Kooperationsmöglichkeiten innerhalb der neu geschaffenen Standortstrukturen erweitert, Patient*innensicherheit und Behandlungsqualität werden erhöht.
Damit die Umzüge reibungslos vonstattengehen können, sind weitgehende Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen an den Standorten Kyritz und Pritzwalk notwendig, in die die KMG Kliniken und das Land Brandenburg gemeinsam investieren. Mit dieser Maßnahme heben sie das Versorgungsniveau für die Menschen in der Region an und ermöglichen medizinischen Fortschritt.
Damit Bürger*innen mitverfolgen können, was sich in ihren Krankenhäusern tut, haben die KMG Kliniken eine Webseite eingerichtet, auf der der Baufortschritt an den KMG Klinika in Kyritz und Pritzwalk dokumentiert wird und Einsichten gegeben werden, wie neu entstehende Versorgungs-, Therapie- und Pflegeeinheiten nach ihrer Fertigstellung aussehen werden.
Hier gehts zur Baufortschritt-Webseite.
Mike Grebarsche, Geschäftsführer des KMG Klinikums Nordbrandenburg Standort Kyritz, berichtet: „Unser Baumanagement leistet aktuell Herausragendes, damit alles fristgerecht fertiggestellt sein wird. Von der Planung über Baugenehmigungen und Ausschreibungen bis hin zur Beaufsichtigung der Bauausführung koordiniert es alles, und in Kyritz können wir schon deutlich erkennen, wie großzügig und hell die Therapieräume für die geriatrische Abteilung sowie für die Tagesklinik für Geriatrie sein werden. Es macht große Freude, dem Baufortschritt zuzusehen. Wir sind sehr stolz auf das, was hier entsteht mit modernsten Behandlungsmöglichkeiten für ältere Patientinnen und Patienten in einem Ambiente, das nicht an ein Krankenhaus erinnert und somit dazu beiträgt, dass sich hier alle – auch unsere Kolleginnen und Kollegen – wohl fühlen werden. Die zukünftige Kooperation von Orthopädie, Unfallchirurgie und EndoProthetikZentrum mit der Geriatrie wird die Versorgung älterer Patientinnen und Patienten noch einmal erheblich verbessern. Mit der Handchirurgie und unserem EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung für den Hüft- und Kniegelenksersatz haben wir bereits heute ein Alleinstellungsmerkmal, das uns zu weit überregional bedeutenden Experten macht. Mit der Ansiedlung der Geriatrie entwickeln wir unser hochspezialisiertes Angebot konsequent weiter. “
Christoph Hentschel, Geschäftsführer des KMG Klinikums Nordbrandenburg Standort Pritzwalk und Standort Wittstock, ergänzt: „Bei uns in Pritzwalk laufen die Vorbereitungsarbeiten zum Verbinden der beiden Herzkatheterlabore in Modulbauweise mit dem bestehenden Baukörper auf Hochtouren. Ein Herzkatheterlabor werden wir aus Wittstock nach Pritzwalk holen, das zweite wird mit komplett neuer Medizintechnik ausgestattet. Diese ist auch bereits bestellt. Mit unserem KMG Zentrum für Gefäßchirurgie Nordbrandenburg erschließen sich zusammen mit der Kardiologie Behandlungsoptionen, die wir bisher noch nicht leisten können. Darüber hinaus entfallen für Patientinnen und Patienten zukünftig Verlegungen zwischen den Standorten, die heute mitunter noch erforderlich sind. Ich freue mich für unsere Patientinnen und Patienten sowie für das gesamte Kollegium unseres Klinikums gleichermaßen, dass hier etwas entsteht, von dem alle profitieren werden in einem Dreiklang aus moderner Medizin, einer schönen Behandlungs- und Arbeitsumgebung sowie gesteigertem Komfort durch effizient gestaltete Behandlungspfade. Das ist ein enormer Fortschritt für die gesamte Region Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sowie die angrenzenden Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.“