Nach dem erfolgreichen Überwachungsaudit für das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ strebt das KMG Klinikum Luckenwalde jetzt die Zertifizierung zum Kompetenzzentrum Hernienchirurgie an und möchte damit seine überdurchschnittliche Erfahrung und Qualität in der Hernienversorgung weiter belegen.
Luckenwalde. Die Hernienchirurgie am KMG Klinikum Luckenwalde hat Mitte Dezember erfolgreich ein Überwachungsaudit abgeschlossen und darf somit weiterhin das Siegel „Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ tragen, das von der Deutschen Hernien Gesellschaft verliehen wird. Damit hat die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie erneut die dauerhaft hohe Qualität der medizinischen Versorgung von Patient*innen mit Eingeweidebrüchen bestätigt. Das regelmäßige externe Prüfverfahren stellt sicher, dass die strengen Qualitätsanforderungen durchgehend erfüllt werden. Erstmals wurde das Siegel für die Abteilung im Jahr 2010 vergeben.
Die wiederholte Auszeichnung zeigt, dass die hohen Anforderungen an Patientensicherheit, Behandlungsqualität und Transparenz kontinuierlich erfüllt werden. Dazu gehören unter anderem standardisierte Abläufe, eine moderne medizinische Ausstattung, erfahrenes Personal, eine festgelegte Mindestzahl an Eingriffen pro Jahr sowie regelmäßige externe Kontrollen.
Ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung ist die vollständige Dokumentation aller Hernienoperationen im wissenschaftlichen Register „Herniamed“. Dieses internationale Register ermöglicht es, Behandlungsergebnisse systematisch zu erfassen, zu vergleichen und stetig zu verbessern – zum Vorteil für Patient*innen.
Dr. Dornbusch betont: „Die Rezertifizierung ist eine wichtige Bestätigung der täglichen Arbeit unseres gesamten Teams. Ich bin sehr stolz auf das Team und danke allen Beteiligten ausdrücklich für diesen Erfolg. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet sie die Sicherheit, nach anerkannten Qualitätsstandards behandelt zu werden. Sie profitieren von unserer Erfahrung und von einer transparenten, überprüfbaren Medizin.“
Am KMG Klinikum Luckenwalde werden jährlich mehr als 200 Hernienoperationen ambulant und stationär durchgeführt. Behandelt werden unter anderem Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche in allen Schwierigkeitsgraden. Je nach individueller Situation erfolgt der Eingriff entweder offen chirurgisch oder minimalinvasiv. Ziel ist stets eine sichere Versorgung der Hernie bei möglichst schneller Genesung. Auch das kosmetische Ergebnis wird dabei berücksichtigt.
Als Hernie wird eine Schwachstelle in der Bauchwand bezeichnet, durch die sich Gewebe oder Organe nach außen vorwölbt. Typische Anzeichen sind eine sicht- oder tastbare Vorwölbung, Druckgefühl oder Schmerzen, etwa beim Heben oder Husten. Hernien zählen zu den häufigsten operativen Eingriffen in der Allgemein- und Viszeralchirurgie und können Menschen jeden Alters betreffen.
Das erfolgreich durchgeführte Überwachungsaudit stärkt die Rolle des KMG Klinikums Luckenwalde als verlässlicher Ansprechpartner für die Hernienchirurgie in der Region und bestätigt den hohen Anspruch an eine patientenorientierte, sichere und moderne medizinische Versorgung. Weitere Informationen sind auf der Webseite des KMG Klinikums Luckenwalde kmg-kliniken.de abrufbar.