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Kardiologische und allgemeininternistische Notfall- und Regelversorgung am KMG Klinikum Nordbrandenburg Standort Wittstock bleibt bis Jahresende 2026 vollumfänglich bestehen

| KMG Klinikum Nordbrandenburg - Standort Wittstock

Die Bekanntgabe des Umzugs der Gastroenterologie vom KMG Klinikum Nordbrandenburg Standort Wittstock nach Pritzwalk hat zu Nachfragen geführt in Bezug darauf, wie die derzeitige und zukünftige kardiologische und internistische Versorgung geregelt ist.

Christoph Hentschel, Geschäftsführer des KMG Klinikums Nordbrandenburg Standorte Wittstock und Pritzwalk, stellt klar: „Die allgemeininternistische und insbesondere auch die kardiologische Notfallversorgung finden nach wie vor und bis voraussichtlich Mitte Dezember 2026 vollumfänglich am Standort Wittstock statt. Herzinfarktpatient*innen sind in Wittstock weiterhin richtig. In Wittstock finden zudem alle geplanten kardiologischen Interventionen und die Aufnahmen kardiologischer Patient*innen uneingeschränkt bis zum Zeitpunkt des Umzugs statt. Der Umzug wiederum ist so gestaltet, dass die Versorgung lückenlos sichergestellt ist. Zu diesem Zeitpunkt stationär aufgenommene Patient*innen werden dann von Wittstock nach Pritzwalk verlegt.“

Dr. Volker Hitz, Chefarzt der kardiologischen Klinik des KMG Klinikums Nordbrandenburg, hat die Kardiologie in den vergangenen Jahren 24 Jahren zu einer der leistungsstärksten Abteilungen dieser Art im Land Brandenburg aufgebaut und mit zertifizierter Chest Pain Unit als unverzichtbaren Anlaufpunkt für die Akutversorgung von Herzinfarktpatient*innen in der Region entwickelt. Daran ändert sich auch nach dem Umzug nichts.

Der erfahrene Herzspezialist erläutert: „Unsere Patienten und Patientinnen müssen sich weder jetzt noch in der Phase des Umzugs noch danach Gedanken über ihre akutmedizinische Behandlung machen. Die kardiologische Notfall- und Regelversorgung findet lückenlos statt. Anfang Dezember werden die neuen Herzkatheterlabore am Standort Pritzwalk bezugsfertig eingerichtet und bereits vor dem eigentlichen Umzug in einer Testphase in Betrieb genommen. Mit den Vorbereitungen befinden wir uns im Zeitplan. Auch in Pritzwalk werden wir für die Menschen im südlichen Mecklenburg-Vorpommern, in Nordbrandenburg und im nördlichen Sachsen-Anhalt da sein.“

Darüber hinaus setzt sich das KMG Klinikum Nordbrandenburg dafür ein, auch nach dem Ende der stationären Versorgung in Wittstock ein ambulantes Angebot für die Herzschrittmacher- und Defibrillatorkontrolle am Standort zu erhalten. Zusätzlich soll eine kardiologische Sprechstunde eingerichtet werden, die über das derzeitige Angebot der kardiologischen Zweigpraxis hinausgeht. Hierzu steht das KMG Klinikum Nordbrandenburg im Austausch mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Dr. Volker Hitz: „Gerade für unsere Patientinnen und Patienten aus dem Einzugsgebiet nördlich und östlich von Wittstock würden wir uns das wünschen, damit sie für regelmäßige Kontrolluntersuchungen einen kürzeren Weg haben.“

Auch wenn die Gastroenterologie bereits an den Standort Pritzwalk umgezogen ist, werden auch gastroenterologische Notfälle weiterhin in Wittstock angenommen. Sollte ein stationärer Aufenthalt erforderlich sein, werden die Patient*innen anschließend nach Pritzwalk gebracht. Gleichzeitig können sich gastroenterologische Patient*innen im Notfall tagsüber auch in der Notaufnahme in Pritzwalk vorstellen.