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Arztpraxen
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Herzlich willkommen in der Klinik für Unfallchirurgie

Mit unserem zertifizierten Traumazentrum und mit dem Hubschrauberlandeplatz für den Rettungshelikopter Christoph 34 sind wir ein entscheidender Pfeiler im Traumanetzwerk Mecklenburg-Vorpommern bei der Versorgung von schwerst- und mehrfachverletzten Patientinnen und Patienten. Unser Team ist rund um die Uhr im Einsatz, um bei akuten Verletzungen durch Unfälle eine schnelle und kompetente Versorgung zu leisten.

Wir decken das gesamte Spektrum der operativen und konservativen – also nicht-operativen – Unfallchirurgie ab und haben den Bereich der Wirbelsäulenchirurgie als einen besonderen Leistungsschwerpunkt profiliert.

Zwischen den Fachabteilungen unseres Klinikums besteht eine enge Zusammenarbeit für Ihre optimale Behandlung. Eine besondere Kooperation haben wir dabei mit der Klinik für Geriatrie durch eine wöchentliche gemeinsame Visite etabliert. Hier werden die bestmöglichen Weiterbehandlungsmöglichkeiten verunfallter älterer Patientinnen und Patienten besprochen mit dem obersten Ziel, die Selbständigkeit der Patientinnen und Patienten zu erhalten.

Eine weitere enge Kooperation besteht mit der Klinik für Orthopädie, insbesondere, wenn durch einen Unfall die Implantation eines künstlichen Gelenkes erforderlich wird. Wir vertreten das Verletzungsartenverfahren der gewerblichen Berufsgenossenschaften, sind also befugt, auch schwere Arbeitsunfälle zu behandeln. Unser Team besteht aus erfahrenen und hoch spezialisierten Unfallchirurg*innen und Notärzt*innen. Die kompetente Pflege wird durch erfahrene und freundliche Schwestern und Pfleger gewährleistet.

Wir sind für Sie im Einsatz!

  • Das operative Spektrum umfasst die gesamte Palette der Unfallchirurgie, einschließlich der Versorgung von Frakturen der Wirbelsäule und des Beckens sowie der Akutversorgung von Patienten mit schweren Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Das verunfallte Kind wird in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin behandelt
  • Verletzungen des Brust- und Bauchraumes werden in Zusammenarbeit mit der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie versorgt
  • Die Versorgung von polytraumatisierten Patient*innen kann durch die umfassenden diagnostischen Möglichkeiten unseres Zentrums für Bildgebende Diagnostik und die intensivtherapeutische Leistungsfähigkeit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin unterstützt und realisiert werden
  • Die Mitarbeiter*innen der Klinik sind an der Besetzung des Notarzteinsatzfahrzeuges sowie des Rettungshelikopters Christoph 34 beteiligt
  • Die konservative sowie operative Therapie von Wirbelsäulenverletzungen und degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen ist als weiteres Arbeitsfeld fest etabliert und mit einer eigenen Sprechstunde unterlegt
  • Eine moderne physiotherapeutische Abteilung steht für die Nachsorge unfallchirurgischer Patientinnen und Patienten zur Verfügung
  • Die Klinik ist für das Verletzungsartenverfahren der gewerblichen Berufsgenossenschaften zugelassen
  • Für unfallchirurgische Patientinnen und Patienten wird eine ausgedehnte prä- und postoperative Sprechstunde durchgeführt
  • Die Notfallambulanz des KMG Klinikums Güstrow untersteht organisatorisch der Klinik für Unfallchirurgie
  • Der Chefarzt besitzt eine kassenärztliche Ermächtigung zur Behandlung von Patient*innen mit Schulter-, Knie- und Sprunggelenkserkrankungen. Hierfür ist die Überweisung durch Fachärzt*innen für Chirurgie und Orthopädie notwendig
  • Die Klinik für Unfallchirurgie ist als regionales Traumazentrum zertifiziert

Der Aufenthalt in der Klinik für Unfallchirurgie ist selten freiwillig. Um Ihnen die Zeit bei uns so angenehm wie möglich zu gestalten, erwartet Sie ein motiviertes und leistungsfähiges Team. Unsere Ärztinnen und Ärzte, Schwestern und Pfleger sowie die Physiotherapeutinnen und -therapeuten werden Sie persönlich betreuen und immer ein offenes Ohr für Ihre Bedürfnisse und Fragen haben. Unsere hohen Sicherheits- und Qualitätskriterien sorgen dafür, die Risiken der Behandlung zu minimieren und Ihnen so früh wie möglich eine Rückkehr in Ihren Alltag zu ermöglichen.

In unserer Klinik werden sowohl Kinder als auch Patient*innen im fortgeschrittenen Alter osteosynthetisch versorgt. Wir legen viel Wert auf die minimal invasiven sowie belastungsstabilen Versorgungen. Immer weiter fortschreitende, moderne Implantate und Techniken erlauben die Durchführung weichteilschonender Operationen bei Knochenbrüchen an den Extremitäten sowie am Becken. Dazu gehören Osteosynthesen an allen Extremitäten, gleich ob gelenknah oder -fern.

Hier werden die winkelstabilen Platten sowie Nägel eingesetzt.

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Bei Kindern verwenden wir besondere intramedulläre Nägel aus Titan. Diese werden über kleine Stichinzisionen eingebracht.

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Ältere Patient*innen mit Osteoporose erleiden sehr häufig s.g. „Ermüdungsbrüche“, diese entstehen sogar ohne adäquates Trauma. Für diese Frakturform verwenden wir Platten, die zusätzlich mit einem resorbierbaren Zement (Hydroxylapatit) gestärkt werden, um die sofortige Remobilisation unter voller Belastung zu ermöglichen.

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Bei den Beckenfrakturen in Kombination mit der Osteoporose erfolgt eine Versorgung über kleine Schnitte mittels einer kanülierten Schraube oder Fixateur externe.

Ein Fixateur externe (frz.; dt., äußerer Festhalter') ist ein durch die Haut von außen („extern“) befestigtes Haltesystem, das dazu dient, einen Teil des Körpers ruhigzustellen).

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Es gibt auch Fälle, wo bei einem Trümmerbruch des Oberarmkopfes keine Möglichkeit besteht, eine Osteosynthese durchzuführen. Bei dieser Situation bietet sich nur Implantation einer Schultergelenkendoprothese.

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Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit am KMG Klinikum Güstrow können wir unseren Patient*innen sowohl eine konservative als auch eine operative Therapie anbieten.

Die konservative Therapie beinhaltet neben der medikamentösen Einstellung der Patient*innen und der Empfehlung zur Physiotherapie auch die Schmerzmittelinfiltration der Wirbelsäule. Dies erfolgt an den modernen CT- und Röntgengeräten des Zentrums für Bildgebende Diagnostik und Interventionelle Radiologie. Hierbei werden – abhängig von der Erkrankung - entweder die Spinalnerven als „periradikuläre Therapie“ (PRT) betäubt oder die häufig für Rückenschmerzen verantwortlichen Facettengelenke.

Zur Behandlung von Bandscheibenvorfällen und Spinalkanalstenosen im Halsbereich stehen alle etablierten Behandlungsverfahren inklusive der Implantation von bewegungserhaltenden Bandscheibenprothesen zur Verfügung.

Im Bereich der Lendenwirbelsäule können wir Ihnen am KMG Klinikum Güstrow ebenfalls alle gängigen Operationsverfahren bis hin zur Versteifung einzelner Bewegungssegmente anbieten. Alle Eingriffe erfolgen natürlich minimal invasiv und nur unter Mikroskopsicht – somit ist eine schonende und kleinstmögliche Behandlung gewährleistet.

Die Versorgung der verletzten Wirbelsäule unterhalb der HWS ist in der Klinik für Unfallchirurgie langjährig etabliert. Hierzu stehen je nach Schweregrad der Verletzung verschiedene Therapiekonzepte von der konservativen Therapie bis hin zur versteifenden Operation zur Verfügung.

Für die Wahl der Therapie ist dabei unter anderem von entscheidender Bedeutung, ob die Verletzung durch ein Bagatelltrauma beim älteren Menschen oder durch ein erhebliches Trauma beim jüngeren Menschen verursacht wurde. Entsprechend werden unterschiedliche stabilisierende OP-Verfahren angewandt. 

Beim älteren Patienten mit osteoporotisch bedingtem Bruch steht als effiziente Schmerztherapie durch einen kleinen Eingriff die Kyphoplastie (Zementverfüllung des betroffenen Wirbelkörpers) zur Verfügung.

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Bei schwerwiegenderen Bruchformen kann zusätzlich das Einbringen eines Knochenzement-verstärkten Schrauben-/Stabsystem erforderlich sein. Die operative Therapie kann hierbei meist mit kleinen Zugängen mit geringen Begleitschäden an den Weichteilen durchgeführt werden (Perkutane Verfahren).

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Bei jüngeren Patienten mit schwerwiegendem Trauma und erheblicher Zerstörung des betroffenen Wirbelkörpers beziehungsweise der angrenzenden Bandscheibe wird über das Schrauben-/Stab-System hinaus auch eine entsprechend komplexere Versorgung durchgeführt. 

Bei den degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule bietet die Klinik zum einen bei ambulant nicht führbaren Beschwerden eine konservative stationäre Therapie einschließlich radiologisch gestützter rückenmarksnaher Injektionen an.

Zum anderen steht aber auch die operative Therapie bei ausgeschöpften konservativen Möglichkeiten zur Verfügung. Hier bietet die Klinik beispielsweise eine mikrochirurgische Operation von Bandscheibenvorfällen sowie die Dekompression von Engstellen im Spinalkanal an.

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D-Arztsprechstunde und Ermächtigungssprechstunde (Knie, Schulter, Sprunggelenk)
auf Überweisung von niedergelassenen Chirurg*innen und Orthopäd*innen

Montag: 12.30 - 14.30 Uhr - Chefarzt Dr. med. Gunter Fischer
Dienstag: 14.00 - 16.00 Uhr - Chefarzt Dr. med. Gunter Fischer
Mittwoch:10.00 - 12.00 Uhr - Chefarzt Dr. med. Gunter Fischer
Donnerstag:13.00 - 15.00 Uhr - Chefarzt Dr. med. Gunter Fischer 
Freitag: nach Vereinbarung unter +49 38 43 - 34 25 40 


Termine im Medizinischen Zentrum 

Telefon +49 38 43 - 34 25 40

Donnerstag: 13.00 -16.00 Uhr - Dr. med. Christian Loeseken
Wirbelsäulensprechstunde auf Überweisung von niedergelassenen Chirurg*innen und Orthopäd*innen
Telefon +49 38 43 - 34 25 41

  • 24 Monate Basisbefugnis Chirurgie
  • 24 Monate Facharzt/Fachärztin für Allgemeine Chirurgie (volle Befugnis gemeinsam mit der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie)
  • 24 Monate Facharzt/Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie (volle Befugnis gemeinsam mit der Klinik für Orthopädie)
  • 36 Monate Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie

Ihre Ansprechpartner*innen

Dr. med. Gunter Fischer KMG Klinikum Güstrow

Dr. med. Gunter Fischer

Chefarzt

PD Dr. med. Christian Henker KMG Klinikum Güstrow

PD Dr. med. Christian Henker

Departmentleiter Wirbelsäulenchirurgie

Dr. med. Franz-Norbert Fischer KMG Klinikum Güstrow

Dr. med. Franz-Norbert Fischer

Oberarzt

Dr. med. Annette Borchert KMG Klinikum Güstrow

Dr. med. Annette Borchert

Oberarzt

Dipl.-Med. Sergey Ivanov KMG Klinikum Güstrow

Dipl.-Med. Sergey Ivanov

Oberarzt

Dr. med. Christian Loeseken KMG Kliniken SE

Dr. med. Christian Loeseken

Oberarzt

Iris Silkinat KMG Klinikum Güstrow

Iris Silkinat

Sekretariat