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Aktuelles

  • 04.12.2018: Güstrow

    Neuer Computertomograf für das KMG Klinikum Güstrow
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  • 30.11.2018: Kyritz, Pritzwalk, Wittstock

    KMG Kliniken Kyritz, Pritzwalk und Wittstock werden Akademische Lehrkrankenhäuser der Universitätsmedizin Greifswald
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  • 22.11.2018: Güstrow

    600. Geburt 2018 im KMG Klinikum Güstrow
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  • 20.11.2018: Bad Wilsnack

    KMG Kliniken ändern ihre Rechtsform
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  • 14.11.2018: Kyritz

    Landeplatz für den Rettungshubschrauber in 23 Metern Höhe am KMG Klinikum Kyritz eröffnet
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Neuer Computertomograf für das KMG Klinikum Güstrow

Am Montag, dem 3. Dezember 2018, ging im Zentrum für bildgebende Diagnostik und interventionelle Radiologie des KMG Klinikums Güstrow ein neuer Computertomograf ans Netz. 

Die neue Medizintechnik ermöglicht unter anderem Dual-Energy-Bildgebung. Mit dieser Technologie können Bilder erzeugt werden, die eine spezifischere Befundung von Geweben erlauben. Beispielsweise lässt sich durch diese Art der Bildgebung bestimmen, welcher Art ein Nierenstein ist und ob er zum Beispiel medikamentös behandelt werden kann. Bei Aufnahmen von Gefäßen lässt sich der Hintergrund mit den Knochen und Kalk aus dem Bild entfernen, so dass eine genauere Befundung möglich ist. Ein großer Fortschritt ist, dass sich mit der Bestimmung der Kalklast der Herzkranzgefäße (Calcium-Score) sehr schnell und genau das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, bestimmen lässt.

Einen weiteren Vorteil bietet der Computertomograf dadurch, dass er mit einem Wasserkühlsystem ausgestattet ist. Weil kein Lüfter zum Einsatz kommt, werden höchste Hygieneanforderungen erfüllt und der Geräuschpegel im Untersuchungsraum ist entsprechend niedriger.

Dr. Gunnar Gaffke, Chefarzt des Zentrums für bildgebende Diagnostik und interventionelle Radiologie am KMG Klinikum Güstrow, erläutert die Vorteile des neuen Computertomografen: „Für unsere Patienten gehen Untersuchungen und Eingriffe schneller. Sie werden einer geringeren Strahlendosis ausgesetzt, gleichzeitig verringert sich die Menge zu verabreichender Kontrastmittel. Mit dem neuen CT können wir das Herz und die Herzkranzgefäße untersuchen. Zuvor war hierzu beispielsweise eine invasive Untersuchung mit Herzkatheter notwendig. Dazu wird die Schlaganfalldiagnostik im CT erleichtert und verbessert. Dadurch können Patientinnen und Patienten noch schneller der richtigen Behandlung zugeführt werden. Dann lässt sich mit dem Computertomografen beispielsweise noch die Kalklast der Herzkranzgefäße bestimmen und wir können Gicht untersuchen. Wir haben dadurch sowohl in der Diagnose als auch bei Eingriffen neue Möglichkeiten, die die Patientensicherheit erhöhen. Das neue Gerät sichert zudem über modernste computergestützte Nachbearbeitung ab, dass auch in der Zukunft mit niedrigster Strahlenbelastung genaueste Untersuchungen angefertigt werden können. Darüber freuen mein Team aus Ärzten und Medizinisch-Technischen Radiologieassistentinnen und –assistenten und ich uns sehr.“