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Durchs Schlüsselloch zum Wirbel

 

KYRITZ - Die Anzahl der Operationen an der Wirbelsäule ist vergangenes Jahr im KMG-Klinikum Kyritz gestiegen. Die Ärzte der Klinik für Orthopädie nahmen 130 solcher Eingriffe vor. Als Gründe für die Zunahme der OPs nennen die beiden Oberärzte Holger Mai und Ralf Schaeffer die „besseren, sicheren und gezielteren Operationsmöglichkeiten“, die es heute gibt. „Mit einem kleinen Eingriff lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen“, sagt Ralf Schaeffer, der genau wie sein Kollege Holger Mai und der Leitende Arzt Ralf Schade ein promovierter Mediziner ist. Komplettiert wird das Ärzteteam an der Klinik für Orthopädie von vier Assistenzärzten.

 

Das sogenannte minimal invasive Verfahren wird zum Beispiel zunehmend bei Wirbelkörperbrüchen eingesetzt. Die Ärzte operieren dann durch zwei nur schlüssellochgroße Zugänge und stabilisieren den betroffenen Wirbel von innen mit Knochenzement. Mehr als 70 solcher Operationen, die einen krummen Rücken verhindern, sind 2012 in Kyritz durchgeführt worden.


Außer Wirbelkörperbrüchen werden Bandscheibenvorfälle, Wirbelsäulen-Instabilitäten und eine Enge des Rückenmarkkanals behandelt. Die Arbeit der Klinik für Orthopädie geht aber weit über den Rückenbereich hinaus. Dort werden beispielsweise auch kaputte Hüften oder Kniegelenke behandelt, Sportverletzungen therapiert und bei Kindern Haltungsschäden beseitigt. Aber: 70 Prozent der Patienten, die in die Klinik für Orthopädie kommen, haben Probleme mit dem Rücken. Eine OP sei grundsätzlich die letzte Stufe der Therapie. „Wir versuchen sie deshalb möglichst zu verhindern“, sagt Oberarzt Holger Mai. Lediglich jeder zehnte Patient sei im vergangenen Jahr operiert worden. In 90 Prozent der Fälle führten andere Behandlungsmethoden zum Erfolg.

 

Sehr erfreulich ist das Ergebnis der Operationen. Bei den 130 Eingriffen gab es weder eine Wundinfektion noch neurologische Komplikationen. „Darauf sind wir stolz“, sagt Holger Mai. Dieses positive Ergebnis sei erreicht worden dank der verbesserten OP-Methoden, der besseren Arbeitsbedingungen im neuen Operationstrakt des Krankenhauses sowie der guten Arbeit des Pflegepersonals.

 

Für Patienten gibt es in der Klinik für Chirurgie immer montags von 10 bis 13 Uhr eine spezielle Wirbelsäulensprechstunde. Dienstags von 9 bis 14 Uhr und donnerstags von 9 bis 12 Uhr bieten die Ärzte allgemeine orthopädische Sprechstunden an. (Von Axel Knopf, MAZ 11.02.2013)

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