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Aktuelles

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„Woche der Wiederbelebung“ – wir sind an Schulen vor Ort.

Ein Herzstillstand kann jeden treffen – vielleicht sogar Dich!

Pritzwalk. Unsicherheit und unzureichende Kenntnisse, verbunden mit den Sorgen, bei der Wiederbelebung etwas falsch zu machen, hindert gerade junge Menschen mit Courage und Engagement eine erfolgreiche Wiederbelebung durchzuführen.

 

Im Rahmen der Woche der Wiederbelebung werden Ärzte und Schwestern des KMG Klinikum Pritzwalk, Lehrer und Schüler der KMG Bildungsakademie gGmbH und Lehrrettungsassistenten des Rettungsdienstes Landkreis Prignitz in der Bildungsgesellschaft mbH sowie am Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium der Stadt Pritzwalk dieses Thema 472 Schülern ab den Jahrgangstufen der 7. Klasse altersgerecht nahebringen.

 

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit findet vom 16.09 -22.09.2013 die „Woche der Wiederbelebung“ statt. Hierfür sind Aktionen in Städten und Gemeinden mit Trägern der Leitstellen und Rettungsdienstbereiche in Schulen, Universitäten und Unternehmen geplant.

 

Lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten nicht erst beim Führerschein ins Bewusstsein rücken oder zum Thema werden, wenn die Notsituation da ist oder war. „Das Thema lässt sich sehr gut in unseren Lehrplan integrieren“, so Frau Pache, Lehrerin am Gymnasium Pritzwalk„ Im Biologie-Unterricht haben die Schüler die Funktionsweise von Herz und Lunge kennengelernt“. Chefarzt Dr. med. Mielke erklärt: „Untersuchungen haben gezeigt, dass Schüler ab der 7. Klasse problemlos Erwachsene wiederbeleben können.“ Wichtig sei, Kindern und Jugendlichen schon in der Schule das Thema Reanimation näher zu bringen und sie frühzeitig als kompetente Ersthelfer auszubilden. „Jeder kann in die Situation geraten, Ersthelfer zu sein. Denn: Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen“, betont Herr Dipl.-Med.-Päd. Peters von der KMG Bildungsakademie Pritzwalk.

 

Obwohl jeder helfen könnte, tun es die wenigsten. In Deutschland ist die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich sehr gering: Nur in 17% der Fälle werden einfache, aber lebensrettende Maßnahmen ergriffen. Die Mund-zu-Mund-Beatmung, vor der sich viele ekeln, ist bei der Wiederbelebung zweitrangig: Mit einer Herz-Druck-Massage werden Gehirn und Organe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die lebensrettende Devise lautet „Prüfen. Rufen. Drücken!“: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft. „Mit der Erhöhung der Wiederbelebungsrate durch Laienhelfer könnten in Deutschland jährlich ca. 5.000 Menschenleben gerettet werden“, sagt Herr S. Gottschalk, Lehrrettungsassistent des Landkreises Prignitz. So werden Hemmschwellen in der Bevölkerung vor der Ersten Hilfe abgebaut und die Wiederbelebungsrate in Deutschland gesteigert. „Denn Reanimation ist einfach – Jeder kann ein Leben retten!“, fasst Chefarzt Dr. med. Mielke zusammen.

 


Weitere Infos gibt es im Internet unter:

 

 

www.100-pro-reanimation.de | www.einlebenretten.de

Oder unter Telefon: 0 33 95. 68 56 01

 

 

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