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news-guestrowKMG Klinikum Güstrow eröffnet Kardiologisch-Rhythmologisches Zentrum

 

Am Mittwoch, dem 7. März 2018, wurde am KMG Klinikum Güstrow das Kardiologisch-Rhythmologische Zentrum eröffnet, für das die KMG Kliniken Gruppe in drei Kardio-Angiografie-Anlagen der neuesten Generation von Siemens investiert hat. Während des knapp zweijährigen Um- und Ausbauprozesses wurde die Versorgung der Herzpatienten am KMG Klinikum Güstrow durchgehend aufrechterhalten.

 

Im Zuge des Ausbaus der Herzmedizin am KMG Klinikum Güstrow wurde darüber hinaus die Intensivstation umgebaut und eine Intermediate-Care-Station als Überwachungsstation zwischen Intensivversorgung und Unterbringung auf einer regulären Station eingerichtet. Bereits seit 2013 ist am KMG Klinikum Güstrow die Chest Pain Unit – also die Brustschmerzambulanz – zur optimalen Versorgung von Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt zertifiziert.

 

Thomas Bürger, Geschäftsführer des KMG Klinikums Güstrow, ist stolz auf das Geleistete und freut sich darüber, Herzpatienten medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anbieten zu können: „Wir sind stolz darauf, dass wir am KMG Klinikum Güstrow drei Katheterlabore für die interventionelle – also nicht chirurgische – Herzmedizin eingerichtet haben, die mit dem Besten an derzeit verfügbarer Medizintechnik ausgestattet sind und international jedem Vergleich standhalten. Gleichzeitig bin ich stolz darauf, dass in diesen  Laboren unter Chefarzt Dr. Rolf Kaiser und Chefarzt Professor Bänsch hochqualifizierte Teams arbeiten, die mit dieser Hightech-Medizin umzugehen wissen und sie optimal für unsere Herzpatienten einsetzen.“

 

Eingerichtet wurde ein neues Linksherzkatheterlabor für invasive kardiale Untersuchungen zu diagnostischen Zwecken sowie für geplante und Notfall-Eingriffe. Unter anderem werden hier Korrekturen von Herzfehlern vorgenommen und Patienten werden mit Stents versorgt. In den beiden elektrophysiologischen Laboren wurden hochmoderne Mapping-Systeme der Firmen Biosense Webster, Abbott und Biotronik installiert, die eine komplette Kartografie des behandelten Herzens und somit eine punktgenaue Lokalisierung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen ermöglichen. Das Verfahren der Katheter-Ablation macht eine medikamentöse Behandlung von Herzrhythmusstörungen überflüssig. Eines der elektrophysiologischen Labore erfüllt besondere hygienische Anforderungen und funktioniert als Hybrid-OP. Das bedeutet, dass hier sowohl komplexe Ablationen durchgeführt werden können als auch die Implantation von Elektroaggregaten wie Herzschrittmachern und Defibrillatoren. Die Katheterlabore stehen unter der Verantwortung von Dr. Rolf Kaiser, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I, und Prof. Dr. Dietmar Bänsch, Chefarzt der Klinik für Rhythmologie und klinische Elektrophysiologie am KMG Klinikum Güstrow.

 

Die neue Medizintechnik in den drei neuen Katheterlaboren ermöglicht strahlungsarmes bis komplett strahlungsfreies Arbeiten, wovon sowohl Patienten als auch Behandler profitieren.

 

Zur Eröffnung des Kardiologisch-Rhythmologischen Zentrums Güstrow sprachen Stefan Eschmann, Vorstandsvorsitzender der KMG Kliniken, Dietrich Monstadt, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Gesundheitsausschuss, sowie Dr. Rolf Kaiser und Prof. Dr. Dietmar Bänsch, Chefärzte am KMG Klinikum Güstrow.

 

Dr. Rolf Kaiser mit Landrat Sebastin Constien

Dr. Rolf Kaiser mit Landrat Sebastian Constien beim Rundgang mit den Gästen.

 

Prof. Dietmar Bänsch

Prof. Dr. Dietmar Bänch beim Rungang mit den Gästen.