15.12.2017: Prignitz/Ostprignitz. Notfallversorgung in den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin bleibt zunächst unverändert
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plcNotfallversorgung in den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin bleibt zunächst unverändert

 

 

Anders als Medienberichten der vergangenen Tage zu entnehmen war, ändern sich die Notfallstrukturen zum Jahresbeginn 2018 nicht. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wurde vom Gesetzgeber beauftragt, ein gestuftes System für die Notfallstrukturen in Krankenhäusern zu entwickeln. Um die Folgen einer Neustrukturierung abschätzen zu können, hat der G-BA beim IGES-Institut eine Studie in Auftrag gegeben, in der alle knapp 2.000 zugelassenen bundesdeutschen Krankenhäuser befragt werden sollten. An dieser Umfrage haben auch die KMG Kliniken in Kyritz, Pritzwalk und Wittstock teilgenommen.

 

Der zunächst vom G-BA anvisierte Termin, bis zum 31. Dezember 2017 einen Beschluss zum gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern zu fassen, kann nicht gehalten werden, da unklar ist, ob die von der IGES-Studie erhobenen Daten eine solide Grundlage für eine Neustrukturierung bilden.

 

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine belastbare Folgenabschätzung zur Bedingung für einen Beschluss zu einem gestuften System von Notfallstrukturen gemacht. Somit ist noch nicht abzuschätzen, wann und in welcher Form die Umstrukturierung erfolgt.

 

Das KMG Klinikum Wittstock mit einer der größten kardiologischen Abteilungen im Land Brandenburg und einer zertifizierten Brustschmerzambulanz (CPU) bleibt also wichtigstes Anlaufzentrum für Patienten mit Verdacht auf Herzinfarkt. Ebenso sind das als lokales Traumazentrum zertifizierte KMG Klinikum Pritzwalk und das als regionales Traumazentrum zertifizierte KMG Klinikum Kyritz wichtige Säulen der Notfallversorgung in den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, ohne die eine flächendeckende zeitnahe Versorgung von Menschen, die einen Unfall erlitten haben, auf höchstem medizinische Niveau nicht möglich wäre. Die KMG Kliniken kommen diesem Auftrag auch im kommenden Jahr nach. Und – selbst wenn in Zukunft die Umstrukturierung in der bisher angedachten Form tatsächlich erfolgen sollte, wäre das KMG Klinikum Kyritz davon nicht betroffen.

 

Dr. Lutz Diekmann, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Landkreis Prignitz: „Der Rettungsdienst des Landkreises Prignitz sieht in den KMG Kliniken einen wichtigen und verlässlichen Partner in der Notfallversorgung. Die Standorte Pritzwalk und Wittstock stellen einen unverzichtbaren Bestandteil der notfallmedizinischen Strukturen der Landkreise Prignitz und Ostprignitz-Ruppin dar. Das Krankenhaus Pritzwalk hat darüber hinaus eine wichtige Bedeutung.“

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