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Staatlich anerkannte Schule für Altenpflege

Seit Oktober 2003 wird von der KMG Bildungsakademie in Pritzwalk die Ausbildung zum / zur examinierten Altenpfleger/in im Rahmen einer Staatlich anerkannten Schule angeboten. Ziel der Ausbildung ist, den Schülerinnen und Schülern die Fähigkeiten zur selbständigen, eigenverantwortlichen und ganzheitlichen Pflege einschließlich der Beratung zu vermitteln. Die Schule für Altenpflege agiert als Kooperationspartner für verschiedene Träger der stationären und ambulanten Altenhilfe. Dafür stehen 100 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Die Ausbildung unterteilt sich in einen schulischen und praktischen Teil. Beide Bereiche sind aufeinander abgestimmt. Die dreijährige Ausbildung ist in Lernfeldern organisiert.

 

Die praktische Ausbildung erfolgt überwiegend bei dem Träger der Ausbildung und damit für die meisten Auzubildenden in den KMG Senioren- und Behindertenheimen und sichert damit eine anspruchsvolle und praxisorientierte Ausbildung nach modernsten Kriterien und auf neuestem technischen Stand ab.

 

Rückhalt erfährt die Bildungsakademie durch die KMG Kliniken, die im Nordosten Deutschlands Akutkliniken, Rehabilitationskliniken, Senioren- und Behindertenpflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und dazugehörige Servicestrukturen betreibt. Die KMG Bildungsakademie pflegt und organisiert auch den Bereich der Fort- und Weiterbildung für Pflegeberufe.

 

Die Ausbildung zum / zur Altenpfleger/in wird durch das Land Brandenburg gefördert.

 

Ausbildung

Ausbildungsbeginn ist der 1. Oktober eines jeden Jahres. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre, gegliedert in theoretische und praktische Blöcke. Der Gesetzgeber fordert eine Absolvierung von mindestens 2.100 Stunden Theorie und 2.500 Stunden Praxis. Die theoretische Ausbildung erfolgt in der Altenpflegeschule in Pritzwalk. Der Unterricht findet in der Zeit von Montag bis Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr statt, jeweils 8 Unterrichtsstunden pro Tag. Ein Theorieblock dauert durchschnittlich 4 Wochen.

 

Die praktische Ausbildung wird überwiegend beim Träger der Ausbildung absolviert, also in einer stationären oder ambulanten Altenpflegeeinrichtung. Für die Auszubildenden der KMG Seniorenheime GmbH sind das das Seniorenheim Dosseblick in Neustadt/Dosse, Seniorenheim Haus Fontane in Wittstock, Seniorenresidenz Haus Goethe in Bad Wilsnack, Seniorenheim am Klinikum in Pritzwalk, Seniorenheim am Klinikum in Güstrow, Seniorenheim Eldeblick in Plau am See, Psychiatrisches Pflegeheim in Malchow, Seniorenheim am Park in Alt Schwerin, Seniorenheim Elbblick in Tangermünde oder das Mehrgenerationenhaus in Sülzhayn und die KMG Ambulante Pflege in Wittstock.

 

Während der dreijährigen Ausbildungszeit absolvieren die Schülerinnen und Schüler in jedem Fall auch im jeweils anderen Pflegebereich. Darüber hinaus sind weitere Praktika in Krankenhäusern und medizinischen bzw. sozialen Einrichtungen der Seniorenpflege und -betreuung.

 

Jeder Auszubildende lernt so - wie vom Gesetzgeber beabsichtigt - die verschiedenen Tätigkeiten der Altenpflege und -betreuung und damit seine künftigen Arbeitsfelder kennen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten unter der Anleitung und Kontrolle einer verantwortlichen Pflegefachkraft. Für die praktische Anleitung stellt der Praktikumsbetrieb eine/n Praxisanleiter/in und für die enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis sorgt die Praxisbegleitung durch die Lehrkräfte der Schule.

 

Im letzten Quartal der Ausbildung heißt es, die erworbenen Kompetenzen in Form der Abschlussprüfungen nachzuweisen. Sie bestehen aus einem mündlichen, einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Das Bestehen dieser Prüfung ist Voraussetzung für die Beantragung der staatlichen Anerkennung, die dann zur Berechtigung des Führens der Berufsbezeichnung "Altenpfleger/in" führt.

 

Dieser Abschluss ist im gesamten Gebiet der BRD anerkannt. Die Chancen auf einen Arbeitsplatz waren dabei in der Vergangenheit für unsere Absolventen sowohl in den KMG-Einrichtungen als auch in anderen Einrichtungen sehr gut.

Lehrinhalte

Der Unterricht vollzieht sich auf der Grundlage der gesetzlich vorgegebenen Lernfelder, nach einem Lehrprogramm, welches die Entwicklungen im Beruf wie in der Pädagogik/Didaktik berücksichtigt. Vielfältige Unterrichtsformen kommen zum Einsatz, um berufliche Kompetenzen zu vermitteln.

 

Zur Ermittlung des Leistungsstandes und zur Erkenntnis über Lernerfolge oder evtl. Lerndefizite werden in Theorie und Praxis diverse Leistungskontrollen durchgeführt. Persönliche Gespräche und Lernzirkel außerhalb des Unterrichts sollen zusätzliche Hilfen zur Leistungsermittlung und -verbesserung anbieten. Die Einführung und Nutzung eines Lerntagebuches soll Selbstreflexion fordern und fördern.

Lehrkräfte

Der Unterricht wird von haupt- und nebenamtlichen Lehrkräften erteilt. Die hauptamtlichen Lehrkräfte haben meist einen pflegerischen Grundberuf und einen Studienabschluss im pädagogischen Bereich. Neben der Unterrichtstätigkeit arbeiten sie als Kursleitung, führen Praxisbegleitungen durch und organisieren rund um die Ausbildung herum. Sie gestalten die Beziehungen zu den Auszubildenden hoch motiviert und engagiert, sind aber - wie überall - auch auf die Mitarbeit und den Ideenreichtum der Auszubildenden angewiesen. Zu den nebenamtlichen Lehrkräften zählen Ärzte und Apotheker sowie weitere Fachkräfte entsprechend der Unterrichtsthematik.

 

  • Karina Sturm (Schulleiterin, Diplom-Lehrerin, Krankenschwester)
  • Margitta Röhricht (Diplom-Medizinpädagogin, Krankenschwester)
  • Gudrun Kröger (Diplom-Medizinpädagogin, Krankenschwester)
  • Roswitha Köhn (Diplom-Medizinpädagogin, Krankenschwester)
  • Mandy Sauter (Bachelor of Arts für Medizinalberufe, Krankenschwester)
  • Christin Schmallowsky (zur Zeit Studium Bachelor Pflegemanagement, Gesundheits- und Krankenpflegerin)
  • Ulrike Lück (zur Zeit Studium Bachelor Gesundheitspädagogik, Gesundheits- und Krankenpflegerin) 

Anmeldung & Bewerbung

Bewerbungsunterlagen sind beim Träger der Altenpflegeausbildung - also in der Pflegeeinrichtung - oder, wenn die Ausbildung in den KMG Eineinrichtungen erfolgt, wahlweise auch in der Altenpflegeschule abzugeben. Für die Auswahl und Berücksichtigung von Bewerbungen sind u. a. entscheidend:

 

  • Unterlagen sollten bis Ende Februar des Jahres vorliegen, in welchem die Ausbildung begonnen werden soll
  • Die gesetzlichen Voraussetzungen (Schulabschluss: erw. Berufsbildungsreife / Realschulabschluss und gesundheitliche Eignung) müssen erfüllt und nachgewiesen werden
  • ausreichende Deutschkenntnisse
  • Der Zensurenspiegel des Bewerbungs- und/oder Abschlusszeugnisses sollte möglichst gut sein
  • Interesse und Motivation zur Ausbildung und zum Beruf (Nachweis durch Praktika)
  • Positive Ausstrahlung, Kompetenzen im Umgang mit Menschen und die Bereitschaft zur positiven Entwicklung (Beherrschung von Grundregeln der Höflichkeit und des Anstandes auf der Grundlage von Achtung anderen Menschen gegenüber)
  • Zuverlässigkeit zur Ausübung des Berufes (polizeiliches Führungszeugnis)
  • bei Umschulung Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit

 

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Da die gesamte Pflegeausbildung der BRD reformiert werden soll und neue gesetzliche Bestimmungen breits im nächsten Jahr erwartet werden, ist zu beachten, dass sich die obigen Daten ebenfalls ändern könnten. Bewerber sollten sich daher über die Medien oder über eine Krankenpflegeschule über die jeweiligen Ausbildungsbedingungen informieren.

 

Flyer Ausbildung Altenpflege

Ausbildung Altenpflege

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Schule für Altenpflege

Ansprechpartnerin

Karina-Sturm-websiteSchulleiterin

Karina Sturm
Diplom-Lehrerin, Krankenschwester

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Sekretariat
Silvia Arndt

Telefon: +49 33 95 - 40 02 60

Zertifikate

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